Kommunales Dienstleistungszentrum
| Typologie: | Industrie | Büro | Innenarchitektur |
|---|---|
| Ort: | Eschborn |
| Land: | Deutschland |
| Planungs-/Bauzeit: | 2007 - 2009 |
| Auftragsart: | Neubau |
| Auftraggeber: | Stadt Eschborn |
| Projektbeteiligte: | Tragwerksplanung: Bollinger + Grohmann, Frankfurt am Main TGA: innovaTec Energiesysteme GmbH, Ahnatal Passivhaus Beratung: Passivhaus Dienstleistung GmbH, Darmstadt |
| Leistungsumfang: | Architektur Innenarchitektur |
| Kosten: | 5,9 Mio. € |
| Bruttogeschossfläche (BGF): | 4500 m² |
| Bruttorauminhalt (BRI): | 22450 m³ |
| Auszeichnungen: |
Plakette des Deutschen Solarpreises 2011 |
Das städtische Dienstleistungszentrum fasst die bisher über das Stadtgebiet verstreuten Räumlichkeiten des Bauhofs und der Stadtwerke der Stadt Eschborn zusammen. Das neue Gebäude schafft durch Nutzungsüberlagerungen und über die räumliche Nähe vielfältige Synergieeffekte.
Das Gebäude bestimmt entscheidend die Stadteinfahrt nach Eschborn aus südlicher Richtung. Kernnutzungen des Gebäudekomplexes sind die Funktionen Verwaltung, Garagen, Sozialbereiche, Werkstätten, Lagerflächen und Hausmeisterwohnung. Sie bestimmen mit ihren Anforderungen nach Abgeschlossenheit und einem starken Bezug zu einer Freifläche die Grundfigur des Dienstleistungszentrums. Durch drei aufeinander bezogene rechteckige Gebäude bildet sich ein Hof.
Ein Großteil der Fläche wurde zum Schutz für Lagergut und Einsatzfahrzeuge überdacht. Die Verbindung von Dach und Gebäude führte zu der für den Entwurf typischen Bauform des Gebäudes mit „angedocktem“ Vordach, jeweils in verschiedenen Größen. Die Vordächer sind gleichsam ein Teil des Gebäudes.