Kommunales Dienstleistungszentrum

Das städtische Dienstleistungszentrum fasst die bisher über das Stadtgebiet verstreuten Räumlichkeiten des Bauhofs und der Stadtwerke der Stadt Eschborn zusammen. Das neue Gebäude schafft durch Nutzungsüberlagerungen und über die räumliche Nähe vielfältige Synergieeffekte.

Das Gebäude bestimmt entscheidend die Stadteinfahrt nach Eschborn aus südlicher Richtung. Kernnutzungen des Gebäudekomplexes sind die Funktionen Verwaltung, Garagen, Sozialbereiche, Werkstätten, Lagerflächen und Hausmeisterwohnung. Sie bestimmen mit ihren Anforderungen nach Abgeschlossenheit und einem starken Bezug zu einer Freifläche die Grundfigur des Dienstleistungszentrums. Durch drei aufeinander bezogene rechteckige Gebäude bildet sich ein Hof.

Ein Großteil der Fläche wurde zum Schutz für Lagergut und Einsatzfahrzeuge überdacht. Die Verbindung von Dach und Gebäude führte zu der für den Entwurf typischen Bauform des Gebäudes mit „angedocktem“ Vordach, jeweils in verschiedenen Größen. Die Vordächer sind gleichsam ein Teil des Gebäudes.

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Typologie: Büro | Innenräume
Ort: Eschborn
Land: Deutschland
Planungs-/Bauzeit: 2007 - 2009
Auftragsart: Neubau
Auftraggeber: Stadt Eschborn
Projektbeteiligte:
  • Tragwerksplanung: Bollinger + Grohmann, Frankfurt am Main
  • TGA: innovaTec Energiesysteme GmbH, Ahnatal
  • Passivhaus Beratung: Passivhaus Dienstleistung GmbH, Darmstadt
Leistungsumfang:
  • Architektur
  • Innenarchitektur
  • Bruttogeschossfläche (BGF): 4500 m²
    Auszeichnungen: Plakette des Deutschen Solarpreises 2011

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