Typologie | Kultur
Leistungsumfang | Architektur, Innen­architektur
Standort | Potsdam
Auftragsart | Sanierung
Bauherr | Stadtverwaltung Potsdam

Philharmonie Nicolaisaal

... auf dem Weg zu einem Konzert durchdringt der Besucher zuerst den barocken Block, durch­schreitet dann das Foyer aus den dreißiger Jahren um schließlich im Herzen der barocken Stadt im Konzertsaal Platz zu nehmen. Hier entwickelt die Architektur mit Raum, Form, Material, Licht und Musik ihr Temperament angesichts des barocken Kontext.“ (R.R.)

Der aus dem Umbau einer Kirche 1934 entstandene Nikolaisaal wurde zu 2/3 abgetragen, der verbleibende Teil wird als Foyer genutzt. Ein neuer Saal schiebt sich gleichsam wie der Klangkörper eines Musik­instrumentes in diesen zwei­geschossigen, streng rational­istisch gestalteten Raum. Die mit Riegelahorn verkleidete Saalrückwand wirkt der kühlen Eleganz des vollständig schwarzen, nahezu entmaterialisierten Foyers entgegen.

Im Gegensatz zum strengen Foyer zeigt sich der Saal in warmen Farben und weichen, geschwungenen Formen. Die Decken- und Wand­gestaltung ist ganz auf die akustischen Anforderungen eines klassischen Konzertsaals abgestimmt.

Typologie | Kultur
Leistungsumfang | Architektur, Innen­architektur
Standort | Potsdam
Auftragsart | Sanierung
Bauherr | Stadtverwaltung Potsdam

Aus­zeichnungen

2. Bundesdeutscher Architektur­preis Putz (Auszeichnung) 2002
Deutscher Fassadenpreis 2001

Projektbeteiligte

Arbeits­gemeinschaft Rudy Ricciotti mit HHS Architekten
Tragwerks­planung | Dr. Zauft & Partner, Potsdam
Lichtplanung | Thorsten Braun, Limburg
Akustik | Thermibel, Grenoble

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