Typologie | Kultur
Leistungsumfang | Architektur, Innen­architektur
Standort | Kassel
Auftragsart | Neubau, Sanierung, Wettbewerbsbeitrag
Bauherr | Tagungs­zentrum Stadthalle GmbH

Sanierung und Erweiterung Stadthalle

Stadthalle und Stadt­hallen­garten bilden ein Ensemble von hohem Wert. Die kräftige Architektur der Gebäudegruppe (1914) und der hohe Nutzungswert der Freiräume sind bei der Bevölkerung beliebt. Die Aufwertung der Stadthalle zu einem Tagungs­zentrum machte deutliche Eingriffe in diese Situation erforderlich. Die seitlichen Anbauten an der Stadthalle sind auf funktional Notwendiges minimiert. Sie setzen sich vom Bestand ab, respektieren dessen Eigen­ständigkeit. Das Hotel ist von der Stadthalle abgerückt und nimmt mit seiner Platzierung Rücksicht auf das vorhandene Garten­ensemble des Stadt­hallen­gartens.

Der Altbau wurde nahezu komplett entkernt. Nach 80 Jahren Nutzung wurde eine vollständige Erneuerung der Gebäude- und Bühnentechnik erforderlich. Die Umbauten erfolgten unter Berücksichtig­ung denkmalpfl egerischer Anforderungen. Die vom Bestand unabhängigen Tragwerke der Halle und des Hotels wurden unter Gesichts­punkten einer rationellen Bauerstellung entwickelt. Die Herstellung der Bühnen- und Tribünen­anlagen griff nicht in die denkmalwerte Substanz ein.

Die vorhandenen Gärten – Stadt­hallen­garten, Konzertgarten und Rosengarten – blieben erhalten und wurden in ihrer Qualität für das Stadtquartier gestärkt. Ummauerte Gärten, Vorfahrt und Eingangszone wurden vorsichtig und mit einfachen Mitteln neu gegliedert.

Typologie | Kultur
Leistungsumfang | Architektur, Innen­architektur
Standort | Kassel
Auftragsart | Neubau, Sanierung, Wettbewerbsbeitrag
Bauherr | Tagungs­zentrum Stadthalle GmbH

Projektbeteiligte

Tragwerks­planung | Dr. Meyer, Kassel
Bühnentechnik | Werner, Gries + Partner, Duisburg
Landschafts­architektur | Latz-Riehl, Kassel/Freising

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